Sonntag, 16. September 2012

***Rezi 13#*** "Liebe braucht Helden" - Eric Wilson

"Liebe braucht Helden" von Eric Wilson



Es geht um das linke Buch! :D
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Es ist eine actiongeladene Liebesgeschichte über einen Feuerwehrmann, seine Frau ... und eine Ehe, die es wert ist, gerettet zu werden. Bei seiner Arbeit lebt Captain Caleb Holt nach dem Motto der Feuerwehrmänner: Lass nie deinen Partner zurück. Doch zu Hause folgt er seinen eigenen Regeln. Nach sieben Jahren haben er und seine Frau sich so weit auseinander-gelebt, dass Catherine sich wünscht, sie hätten nie geheiratet. Als sich eine Scheidung anbahnt, fordert Calebs Vater ihn heraus, über 40 Tage ein Experiment durchzuführen, das er Das Wagnis der Liebe nennt. Caleb ist sich nicht sicher, ob es der Mühe wert ist, doch er willigt ein.
<<< (amazon.de)

Cover
Das Cover sieht ziemlich gefährlich aus. Mit dem ganzen Feuer und allem. Ich denke einmal der obere Teil des Bildes stellt die letzte Szene über die im Buch von Caleb und Catherine in der Feuerwehrhalle geschrieben wird, dar. Und das untere könnte entweder Caleb oder seinen Schwiegervater darstellen. Eins von beiden!^^

Inhalt
Ja... Die Idee, sich ein Ehepaar auseinanderleben zu lassen ist ja wahrlich nicht neu. Aber wie versucht wird die Ehe wieder zu kitten, das ist für mich Neuland. Ich muss zugeben, ich hab den Film nie gesehen nach welchem das Buch geschrieben ist. Mir wurde aber gesagt, es wäre wohl besser erst den Film zu sehen und dann das Buch zu lesen (soll ja bei "Der Club der toten Dichter" auch so sein...). Das muss aber jede für sich entscheiden. ;)
Wenn man bedenkt, dass das Buch von einem christlichen Verlag veröffentlicht wurde, ist klar, dass es wahnsinnig viel, oft und intensiv um Gott und den christlichen Glauben geht.
Irgendwann im Verlauf des Buches, wird Caleb (ob man es vorher für möglich hält oder nicht) von seinem Vater John davon überzeugt, dass man nur auf eine Art und Weise richtig lieben kann: mit Gott im Herzen.
*seuftz* Ich hatte während des lesens irgendwie verdrängt, dass alles mit dem Christlichen Glauben gekittet werden sollte. Der Anfang war so schön und ich war voll drin in der Story. Aber der Satz, dass man seine Frau (also Caleb in dem Fall) nur richtig lieben kann, wenn man Gott liebt oder so ähnlich, hat es mir dann doch ein bisschen verdorben. Ich hoffte wirklich, dass sich irgendeinen anderer Weg finden ließe, mit welchem Caleb seine Frau Catherine zurück erobern könnte, aber dem war in diesem Buch nicht so.
Es wurde (in der Leserunde für welche ich das Buch bekam) auch gesagt, dass die besonders christlichen Momente - wie z.B. an einem Kreuz auf einer Lichtung - viel imposanter und überzeugender dargestellt wurden. Ich hoffe das für den Film, denn sonst ist der für mich auch nach etwas über der Hälfte hin, wenn ich die Stelle sehe.
Ich hab nichts gegen diesen Glauben oder sonstiges!!! Denkt das bitte nicht!
Trotzallem hab ich bis zum Schluss die Hoffnung gehabt, dass es wenigstens eine Alternativ-Lösung geben würde.
Die war nicht da.
Der Anfang war super spannend, das hat sich dann bis kurz vor die Mitte des Buches gezogen und die Spannung ist schlagartig gefallen! Lediglich die letzten 5 Kapitel oder so und zwischen drin mal eines konnten den eher weniger spannenden Rest aufwerten.


Charaktere
Caleb - Ich fand Caleb so toll! Ehrlich. Er schien zwar Probleme mit Aggressivität zu haben, aber bei den Macken seiner Frau Catherine hätte ich diese Aggressivität auch entwickelt! Caleb hat sich zum Ende des Buches hin wirklich gebessert! Er hat alles getan, um seine Catherine zu überzeugen, dass er der richtige Mann für sie ist und sie nie einen besseren finden wird. "Das Wagnis der Liebe" oder "40-Tage Liebe wagen" hat Caleb um 180° verändern lassen. Vielleicht ist diese Lösung die Beste gewesen, welche ihm passieren konnte. Wer weiß..^^

Catherine - Die hab ich gefressen!! xDD Die hab ich ehrlich gefressen. Es haben mir in so manchen Büchern Charaktere nicht gefallen, aber die ist mir so auf den Senkel gegangen, dass ich während des Lesens auch ab und zu ein paar Ausraster hatte, wie Caleb! So unverständig und so verdammt egoistisch! Glaubt man gar nicht. Caleb hat sich so eine Mühe gegeben und sie hat das nie gesehen. Außer, als es dann fast schon zu spät war. Na ja fast. Ziemlich unsympathisch!.... Ziemlich, ziemlich unsympathisch!

Zu den anderen sag ich nichts. Die waren eher weniger vorherrschend und haben nur kleine Nebenrollen gespielt. Klar hat Calebs Vater die Story ausschlaggebend geändert und Catherines Mom ist einfach nur süß, obwohl sie nicht sprechen kann. Trotzallem, waren sie nicht wichtig genug, um sie wirklich aufzuführen.


Schreibstil
Der Schreibstil war sehr einfach und man konnte das Buch eigentlich schnell durchlesen.
Ein paar Fehler was Satzzeichen angeht, aber das muss man den zwei Lektorinnen anrechnen.
Ansonsten war alles recht flüssig geschrieben.


Fazit
Vielleicht ist es doch besser den Film vorher zu sehen.. obwohl man dann ja schon weiß wie es ausgeht und das Buch eigentlich nicht mehr lesen müsste... ach ich weiß es nicht. Macht wie ihr denkt. xD
So wirklich 100%ig war es nicht mein Fall, aber das kann anderen ja schon wieder ganz anders gehen.
Alleine um sich über Catherine aufzuregen, lohnt es sich das Buch zu lesen.. Also für diejenigen, die mal einen Grund brauchen ausrasten zu dürfen. xD
Punkte 3 von 5


P.S.: Das zweite Buch oben auf dem Bild lese ich demnächst im Anschluss! Das ist das Buch, nach welchem Caleb gehandelt hat, um Catherine zurück zubekommen. Das, welches ihm sein Vater John gegeben hat.

Kommentare:

  1. Hey!
    Ich habe dir eben einen Award verliehen und würde mich freuen, wenn du ihn annimmst :)

    http://luna-empfiehlt.blogspot.de/2012/09/es-gibt-mal-wieder.html

    Liebe Grüße
    Luna ;)

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    1. Daaanke für den Award!! :D hihi wieder einer. *_* hihi

      Liebste Grüße,
      Marie.

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